JENSEITS DER EMPÖRUNG - ISRAEL LERNEN

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Artikel veröffentlicht: 13.09.2012, 07:19 Uhr

Israel lernen

Mehr als ein Beispiel? Wie es auch geht, das zeigt der kurze Bericht über "Israel anders kennen lernen" aus Sachsen. Demokratische Parteilichkeit ohne "Nürnberger Trichter" - wäre das etwas für uns?

-kr-

Israel Diplomatic Network - 12. September 2012

Sachsen goes Israel – Schülerprojekttag an der Uni Leipzig voller Erfolg
Zum nunmehr vierten Mal führte das Sächsische Ministerium für Kultus gemeinsam mit der Botschaft des Staates Israel unter dem Motto "Israel – anders kennen lernen" einen Schülerprojekttag in Sachsen durch. Austragungsort war nach Chemnitz, Freiberg und Dresden dieses Mal Leipzig. Gut 500 Schülerinnen und Schüler kamen aus dem gesamten Bundesland an die Universität Leipzig, um sich einen Tag lang über Israel zu informieren.

Während eines Vortrags von Maor Shani, verschiedener Seminare, einer Lesung von Küf Kaufmann, des Kurzfilms „Minus Plus“ und einer hochkarätigen Podiumsdiskussion erfuhren die Jugendlichen mehr über das Land am Mittelmeer.

Maor Shani, Doktorand an der Jacobs University Bremen, flog mit den Teilnehmern virtuell nach Israel und gab einen Überblick über das Land, seine Jugend, Religionen, Humor, aber auch Terror und Sicherheitsfragen. Nach dieser Einführung verteilten sich alle auf die Seminare, um sich hier vertieft über Wirtschaft, Kultur, Jüdische Religion oder Freiwilligendienste in Israel zu informieren. Ein Novum war der Tanzworkshop mit Avi Palvari, der selbst aus dem einen oder anderen Tanzmuffel Bewegungen zu israelischen Rhythmen herauskitzelte.

Küf Kaufmann von der Israelitischen Religionsgemeinschaft zu Leipzig stellte den Schülerinnen und Schülern sein Buch „Wodka ist immer koscher“ vor und entführte sie in die Welt des jüdischen Witzes. Der Kurzfilm „Minus Plus“ gab einen Einblick in den israelischen Humor und den Erfindergeist, der in Israel vorherrscht.

Höhepunkt des Tages war die Podiumsdiskussion zwischen Brunhild Kurth, der Sächsischen Staatsministerin für Kultus, dem Israelischen Gesandten Emmanuel Nahshon und Julia Schubert, Auszubildender am Beruflichen Schulzentrum Wurzen. Unter dem Motto „Israel und Sachsen“ sprachen die Diskutanten über ihre Beziehung zum Land, die deutsch-israelischen Beziehungen sowie Erlebnisse während des Schüleraustauschs mit Israel. „Ich wollte immer nach Israel, seit ich am Religionsunterricht teilgenommen habe“, sagte Julia Schubert, die das Land im Rahmen eines Schüleraustauschs besucht hat. „Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Land ist wunderschön und aufregend.“

Der Gesandte betonte einmal mehr die engen Beziehungen zwischen Israel und Sachsen, die in erster Linie auf das Engagement vieler Einzelner zurückzuführen sind. Die Ministerin lobte Israel-relevante Projekte und die große Teilnehmerzahl an diesem Israel-Tag. Gleichzeitig ging sie auf Sachsen-spezifische bildungspolitische Fragen der Schüler und Lehrer ein.

Israel-Projekttage „Israel – anders kennen lernen“ werden in regelmäßigen Abständen in verschiedenen Bundesländern durchgeführt. Mehr Informationen unter: http:// http://bit.ly/IsraeltageSite

 

 

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