OLYMPIAMASSAKER GEGEN ISRAELIS 1972 - ERINNERUNG? NEIN DANKE!

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Artikel veröffentlicht: 18.05.2012, 15:22 Uhr

Israel Diplomatic Network - 18. Mai 2012

Ayalon: Gedenkminute wäre wichtiges Signal gewesen

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOK), Jaques Rogge, hat den stellvertretenden Außenminister Danny Ayalon darüber informiert, dass er seiner Bitte, bei den Olympischen Spielen eine Schweigeminute für die Opfer der Anschläge bei den Spielen in München 1972 einzulegen, nicht nachkommen wird.
In einem Brief hat Ayalon am Donnerstag Rogge darauf geantwortet. Dort heißt es:
Diese Antwort „negiert die zentralen Prinzipien der weltweiten Brüderlichkeit, auf denen die olympische Idee basieren sollte. Die terroristischen Morde an den israelischen Sportlern waren nicht nur ein Angriff auf Menschen wegen ihrer Nationalität und Religion – es handelte sich um einen Angriff auf die Olympischen Spiele als Ganzes und die internationale Gemeinschaft überhaupt. Daher ist es notwendig, dass die Olympischen Spiele als Ganzes dieses Ereignisses öffentlich gedenken […].
Die Zurückweisung lehrt uns als Israelis, dass diese Tragödie nur unsere allein ist und nicht eine Tragödie in der Familie der Nationen. Dies ist ein sehr enttäuschender Ansatz, und wir hoffen, dass diese Entscheidung noch einmal überdacht werden wird, damit die internationale Gemeinschaft gemeinsam gedenken kann und eine angemessene Lektion aus diesem dunklen Flecken der olympischen Geschichte lernt.“

(Außenministerium des Staates Israel, 18.05.12)
 

 

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