SOLIDARITÄT MIT ISRAEL!

Zurück zu den ArtikelnArtikel drucken

Artikel veröffentlicht: 16.07.2014, 09:14 Uhr

Solidarität mit Israel!
Erklärung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. in Essen
15.Juli 2014

Sage niemand: „Krieg löst keine Probleme“. Jedenfalls was Israel betrifft hat diese Behauptung nie jemand aufgestellt. Doch kommen die politischen Verantwortlichen des jüdischen Staates nicht umhin, die Terrorangriffe aus Gaza abzuwehren und die Infrastruktur des Terrors zu zerstören – auch mit militärischen Mitteln. Diese Terrorangriffe auf die israelische Bevölkerung erfolgen mithilfe technisch immer verfeinerter Raketen, die aus den umliegenden Staaten in Zeiten sog. Waffenstillstände importiert und tausendfach eingekauft werden.

Es gibt Filme von Schulen aus Gaza auf deren Schulhöfen spielende Kinder zu sehen sind. Nach der Pause werden auf diesen Schulhöfen innerhalb weniger Minuten Raketenabschussrampen aufgebaut, um von dort aus auf das israelische Territorium zu schießen. Es bedarf keiner hohen und exakten Trefferquote durch die Terroristen, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Die Kinder in der Schule sind die Geiseln der islamistischen Terrorbanden. Zu sehen sind diese Filme dank der Drohnen, die Filmaufnahmen von der Terrorinfrastruktur ermöglichen.

Insofern wären die durch israelisches Militär getöteten Kinder auch keine „Kollateralschäden“. Hingegen werden diese Tötungen gezielt von den Islamisten in Kauf genommen und einkalkuliert. Die Geiseln werden der islamistischen Todeskultur geopfert. Wer also sind die Mörder, ist hier zu fragen?

Und so wie die erwähnten Kinder Geisel der islamistischen Terroristen sind, so wird ein nicht unbeträchtlicher Anteil der Palästinenser zu Geiseln einer islamistischen-arabischen Weltanschauung, die – trotz aller UN-Beschlüsse, internationaler Appelle, gutgemeinter Ratschläge aus Europa – es nicht akzeptieren wird, dass ein jüdischer Staat auf sog. arabischem Boden existiert. Um die Ideologie des reinen Bodens und des reinen Glaubens zu erhalten, werden die Palästinenser als Mittel im Krieg gegen Israel zu ewigen Opfern und Geiseln eben dieser machtvollen und buchstäblich gewaltigen Ideologie.

Gegen diese Ideologie und diesen Krieg gegen Israel und den Westen wird von arabischer und islamischer Seite niemals protestiert. Angst vor den nicht selten tödlichen Folgen solcher Absichten oder gar die Überzeugung, dieser Krieg gegen Israel führe zum gerechten Frieden, macht eine politische Lösung vermutlich nicht möglich.

Auch gegen die zahllosen Toten in Syrien, gegen die Giftgasangriffe des Assad-Regimes gegen die eigene Bevölkerung, die islamistische Gewalt der sog. Befreiungskräfte gegen Assad oder den ISIS-Todeskult bringen keine in Deutschland lebenden Muslime und ihre nicht-muslimischen linken und rechten Gesinnungsgenossen auf die Straße des Protests. Erst wenn der Westen- Israel – zu den Mitteln militärischer Verteidigung greift, greift auch sog. Protest um sich. Dieses alte Spiel in Europa- wie jetzt auch in Essen - ergänzt die Todessehnsüchte und -praktiken des Mittleren Ostens. Ihrer Herr zu werden scheint kaum möglich. So bleibt nur eins: Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt! Israel braucht unsere Solidarität!

Für den Vorstand
Karl H. Klein-Rusteberg, Geschäftsführer
 

 

Sie möchten diesen Artikel kommentieren? Artikel kommentieren

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
Hier können Sie selbst einen Kommentar schreiben.


  Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit - Universitätsstrasse 19, 45141 Essen