SCHUTZ UND ZUKUNFT IM "APARTHEIDSTAAT"

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Artikel veröffentlicht: 25.12.2012, 11:28 Uhr

WO DIE KINDER AUFWACHSEN SOLLEN
oder:
SCHUTZ UND ZUKUNFT IM "APARTHEIDSTAAT"

Karl H. Klein-Rusteberg

Allein am 20. Dezember, so ist zwar nicht in deutsch-sprachigen, aber internationalen Medien zu vernehmen, verabschiedete die UN-Generalversammlung neun (!) Resolutionen gegen Israel. An einem Tag..... Es gibt seit Langem keinen zweiten Staat, der so viele Anti-Resolutionen auf sich zog. Nord-Korea? Iran? Mugabes Rassistenrepublik? Kaum der Rede wert.
Das darauf folgende Ergebnis im europäisch-gefühlten "Friedensbrei", garniert mit dem Friedensnobelpreis: es wird schon was dran sein.......

Eine dieser neun Resolutionen bezieht sich auf die Besetzung des Golan durch Israel - syrisches Territorium sei besetzt und das gehöre beendet, so ist dort zu lesen.

Nachdem nunmehr die Zahl der im Syrien-Krieg Getöteten auf 44.000 gestiegen ist, was keine Friedensbewegung in auch nur leichte Erregung bringt, macht auch die Bombardierung des palästinensischen Yarmouk-Flüchtlingslagers durch die Assad-Armee mit Dutzenden Toten und daraufhin 100.000 Flüchtlingen keine Schlagzeilen.
Das Ende der Golan-Besatzung, das ist es was die Mehrheit der UN-Generalversammlung interessiert. Freigabe der "bloodlands" für die im Syrien-Krieg Beteiligten. Der Rest ist Schweigen. Mehr und mehr Drusen des Golan versuchen, die israelische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Sie erleben, was eine Staatsordnung wert ist. Weder Syrien, noch "Palästina" wird ihnen das bieten können (und wollen). Der palästinensische Einheitsstaat - so es ihn geben kann - wird sich als Staat des übernationalen Bürgerkriegs, ähnlich wie nun Ägypten, selbst zerstören, bevor seine Zukunft beginnen kann. Die einzige wirklich einheitsstiftende Kraft wird die Feindschaft gegen Israel sein und bleiben. Die dann jedoch nicht allein den Drusen als israelischen Staatsbürgern zur Existenzbedrohung gerät.
In Commentary, December 21, 2012 schreibt Evely Gordon:

“More and more people comprehend that this [Israel] is a well-managed country and it’s possible to live and raise children here,” one Druze who acquired Israeli citizenship explained. “In Syria there is mass murder, and if [the Druze are] under Syrian control they would likely be turned into the victims of these atrocities. People see murdered children and refugees fleeing to Jordan and Turkey, lacking everything, and ask themselves: Where do I want to raise my children. The answer is clear–in Israel and not Syria.” 

 

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